Kennen und schneiden des Serrano Halal

1 | KEULE
Sie ist der Teil der Hinterlaufs, welcher sich durch einen ausgezeichneten Geschmack und würzigen Fettstreifen hervor tut.

2 | VORDERKEULE
Es ist das Filetstück der Hinterlaufs.

3 | ZACKEN
Der Lammspitz zeichnet sich durch äußerst schmackhafte Fettanteile aus.

4 | BABILLA
Die Qualität des Schinkenfleisches aus diesem Bereich ist von gutem Geschmack durchzogen.

5 | KNIEKEHLE
Die Zusammensetzung der Fleisch/Fettanteile in diesem Hinterlaufpart ist überwiegend von fester Konsistenz, der Geschmack ist variierend.

Prozess des Schneidens eines Lammschinkens (nach HALAL)

1º Der Schinken wird so auf dem „Jamonero“ gelagert, dass ein Verrutschen beim Schneiden der Schinkenstreifen unterbunden wird.

2º Der Schinken wird nun zuerst von seiner natürlichen durch den Reifeprozess entstandenen Patina befreit, indem man mit dem Messer von der Fixierung zum Huf hin oberhalb sowie rechts und links des Schinkens die Patina in dünnen Streifen ablöst.

3º, Das Hinterlaufstück „Babilla“eignet sich für den Verzehr über einen längeren Zeitraum von mehr als drei Wochen. Es empfiehlt sich, da der Trocknung-Prozess einhergeht, das Vorderstück „ Maza“ möglichst in weniger als 21 Tagen zu verzehren.

4º, Es ist empfiehlt sich das Messerblatt „Jamonero“ zum Schneiden der Schinkenscheiben zu benutzen.
5º, Die Schnitte werden immer parallel zueinander geführt und sollten eine flache Oberfläche auf dem Schinken hinterlassen, ohne Hohlräume oder Furche.
6º, Der Streifen/Scheiben sollte/n möglichst dünn bzw. fein sein und sie sollten im besten Fall die Länge des Schinkenstücks annehmen. Ihre Länge sollte 6 oder 7 cm nicht überschreiten. Bearbeiten Sie die Lammkeule von der Mitte des Schinken aus in beide Richtungen, um geeignete Stücke zu erhalten. Versuchen Sie daher, überlappend in beide Richtungen des Fleisches zarte Schinkenstreifen mit einem leichten Überlappung unter den Streifen zu schneiden.

7º, Zum Ende der Streifenschneide bleibt der Rest Schinken am Knochen in zu kurzer Form. Daher empfiehlt es sich, diese Stücke nicht vom Knochen zu trennen und z.B. daraus das Fleisch für ein Eintopfgericht zu verwenden. Der Knochen kann im Übrigen durch sachgerechte Teilung in Eintöpfen mit verwendet werden. So erhalten Sie mit diesem hochwertigen Extra-Kannprodukt eine ganzheitliche Verwertung.